Menschen. Lernen. Medien. Markus Gassers Weblog

Mittwoch, 24. August 2011

Espresso: Autos, die ohne Fahrer fahren

Sebastian Thrun, Direktor des Stanford Artificial Intelligence Lab, hat die Vision eines selbstfahrenden Autos umgesetzt und präsentiert diese in 4 Minuten.



Der Vortrag hat, bis auf den Schluß, alles, was es braucht. Thrun "verpackt" sein Thema in eine kurze Heldengeschichte.

Anfang: Thrun beginnt mit seinem persönlichen Zugang zum Thema. Er erzählt, daß er einen Freund durch einen Verkehrsaunfall verloren hat.
Die Herausforderung: 1 Million Leben im Verkehr retten
Scheitern: er zeigt Beispiele von einem Wettberwerb mit sebstfahrenden Autos, die allesamt nicht ans Ziel kommen.
Überwindung: Er zeigt Aufnahmen vom Google-Auto, das alle Hindernisse bewältigt und fährt 140.000 Meilen unfallfrei.
neue Welt: Thrun antwortet auf die Frage, was wäre, wenn es viele solcher Autos gäbe und zeigt die Auswirkungen auf das Publikum.

Soweit alles gut. Schade nur, daß Thrun am Ende mitten im Gedanken so abrupt abbricht. Wenn er sich noch auf einen Abschlußsatz bzw. eine (visionäre) Entscheidung für das Publikum konzentriert hätte, dann hätte es volle Punkte für den Vortrag gegeben (und daß, obwohl der Mann selbst keine Entertainer-Qualitäten hat. Ein gut strukturierter Vortrag braucht das auch nicht unbedingt.)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen